news .  
press .  
links .  
about us .  
contact .  
promotion .  

Past And Future
EP

Past and Future

dorfdisco.de

"Warum kompliziert, wenn’s auch einfach geht. Und ja, eine Band kann aus zwei Schlagzeugern bestehen … na gut, wenn einer davon Gitarre spielt und singt. Das haben sich Oliver Wolf und Kitty Solaris/Kat Frankie Schlagzeuger Steffen Schlosser gedacht und Letzteren mit einer Gitarre ans Mikro gestellt.

Was sie machen ist musikalisch nicht außergewöhnlich – keine komplizerten Melodien oder Songstrukturen – aber es ist gut. Zusammen mit bissig zynischen Texten, gibt das Ganze ein rundes, hörbares Etwas ab und handelt Past and Future auch gleich den Vergleich mit Trio und frühe Tocotronic ein.

Dass die beiden Berliner sind, bleibt in den Songs keineswegs ungesagt. Und nicht nur ist es rauszuhören, vielmehr ranken sich die Lieder um das Berliner Lebensgefühl, fernab von Coolness, Trends und dem Hippsten vom aller Hippsten. In ihren Liedern stellen Past and Future eine sympathische Antihaltung auf, die die Gegenwart porträtiert, ohne sie wirklich zu verteufeln.

Los geht’s mit einer Absage ans Aufstehen. Keine Lust dazu und auf den Tod erst recht nicht. Und wenn dann auch noch keiner da ist der dich versteht, keiner der dich mag dann muntert dich Steffen Schlosser mit der freudigen Erkenntnis auf: aber du bist da, bevor es im nächsten Song um die Haupteinnahmequelle vieler Berliner geht. Das Los, das man mit Hartz IV gezogen hat, ist kein leichtes und manch einer muss erkennen: du wolltest schon immer nach Madagaskar, doch was dir bleibt ist Seelachsfilet Alaska.

Doch das Lied, was den Nagel wohl am besten auf den Kopf getroffen hat, erklärt uns noch mal, was jede Party im Innersten zusammenhält – ganz klar: Alkohol und Zigaretten. Damit hat man alle Möglichkeiten sich in Berliner Nächten zu verbünden. Nur was tun mit diesen Leuten, von denen jeder schon mal gehört hat, wenn auch noch keinen selber getroffen, die sich einfach nicht zuschütten wollen, denn wenn du nichts trinken willst, was fangen wir an? Das ist ein Problem und man muss sich schnell klar werden: mit Alkohol und Zigaretten, ist die Welt vielleicht noch zu retten.

Past and Future sind zwei Antihelden im Großstadtdschungel, die einen sehr hörenswerten folk rockig, punkigen Ausdruck für den Berlin Blues gefunden haben. Ich bin gespannt auf Konzerte, bei denen sich das Publikum zu Hartz IV, Hartz IV im Takt wiegt.
Nur bitte erklär mir jemand, was der Hahnenschrei in The Greatest soll."

www.myspace.com/pastundfuture

http://www.dorfdisco.de

 

roteraupe.de

"Hinter dem leicht spacig anmutenden Namen Past And Future verbergen sich die beiden Berliner Steffen Schlosser (bekannt als Schlagzeuger von Kitty Solaris und Kat Frankie) und Oliver Wolf, die die Band vor knapp drei Jahren gründeten. Lange hat es also gedauert bis zur ersten, sechs Songs starken und von Sven Van Thom abgemischten Veröffentlichung, aber die Wartezeit hat sich durchaus gelohnt. Was sich da – wohl vor allem wegen des tristen “Wenn du nichts trinken willst”, das das manchmal frustrierende Überangebot im Nachtleben der Hauptstadt thematisiert – Berlin-Blues nennt, ist in Wahrheit eher eine Kombination aus Punk und einer ordentlichen Portion 90er Jahre US-Indie-Rock, der sich in erster Linie in Form von druckvollen Drums (kein Wunder bei zwei gelernten Schlagzeugern) und meterhohen Gitarrenwänden manifestiert. Zwischendrin gibt es dann noch – als geheimes Highlight der EP – einen gesellschaftskritischen, windschiefen und mit Bläsern verzierten Countrysong mit dem ebenso vielsagenden wie aktuellen Titel “Hartz IV”. Hörenswert!"

www.roteraupe.de

 

NMZ

 

 

Vor dem Plattenlob das Labellob. Was das Berliner Label Solaris Empire seit Jahren ohne Getöse und stets mit Eigenwilligkeits-Garantie präsentiert, ist aller Ehren wert. , die aktuelle Prominenz des Labels, fügt sich kompromisslos ein. Das Trio schert sich einen Teufel um rote Fäden oder Stringenz. Das darf krachen wie "Du und ich", gerne mal am sozialen Nonsens vorbeischrammen ("Hartz IV") oder schlicht lakonisch dümpeln wie "Wenn du nichts trinken willst". Aus Punk, Country-Gitarren oder Gockeltönchen zaubern sie eine stimmige und teils sogar ästhetische EP. Boshaftigkeit möchte man den Texten nicht unterstellen, aber Bissigkeit. Hörhinweis: "The Greatest", "Wenn du nichts trinken willst".

 

"Wenn Du nicht trinken willst"

Flash is required!

17.03.2010

Berlin / Schokoladen

30.03.2010

Berlin / R.I.P (ex ZMF) Brunnenstr. 10